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Dr.-Ing. Hans Joachim Rathsburg (geb. am 6.7.1888 in Chemnitz – gest. am 3.6.1975). Dr. Rathsburg übersiedelte 1917 von Elbing nach Nürnberg und später nach Fürth und bekleidete bis 1945 im Werk Stadel der Dynamit Nobel AG die Stellung eines Laboratoriumsleiters. Seine Spezialarbeitsgebiete waren Metalle und Initialsprengstoffe und so schlug er 1921 u. a. die Verwendung von Tetrazen als Sensibilisator in den SINOXID-Anzündsätzen vor. Nach seiner Pensionierung im Jahre 1945 war Dr. Rathsburg noch schriftstellerisch tätig und arbeitet auch an der Erstellung der einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften mit. Insbesondere untersuchte er die unfallträchtige Problematik der elektrostatischen Aufladung von (Initial-)Sprengstoffen, was besonders bei dem Umgang mit dem leichtentzündlichen Bleitrizinat eine wichtige Rolle spielt.